Der Vogtlandsee ist ein kleiner, idyllischer Waldsee mitten in einem 30 km² großen Waldgebiet im Vogtlandkreis im Südwesten Sachsens. Hier findet man genau das, wonach man sucht, wenn man dem Alltag entfliehen möchte: Stille, unberührte Natur und einen Hauch von Abenteuer.
Der See liegt eingebettet in sanft hügeliges Waldland, im Norden trennt ein schmaler Wasserstreifen eine kleine Insel vom Ufer. Das moorige, saure Wasser beherbergt keine Fische, dafür aber zahlreiche Wasservögel wie den Zwergtaucher sowie seltene Libellenarten wie die Kleine Moosjungfer, die im Großseggenried am Westufer ideale Bedingungen finden. Im Sommer ist die Uferzone voller Leben, im Herbst taucht der Wald die Umgebung in warme Farben, und im Winter verwandelt sich die Region dank eines dichten Loipennetzes in ein Langlaufparadies. Besonders reizvoll sind ruhige Morgenstunden, wenn Nebel über dem Wasser liegt.
Wie man hinkommt
Praktische Informationen
Der Stausee wurde 1935 bis 1937 zum Hochwasserschutz erbaut und hieß ursprünglich Moorteich, bevor er 1937 aufgrund seiner geografischen Lage seinen heutigen Namen erhielt.