Der Aschberg (936 m ü. NHN), tschechisch Kamenáč, liegt genau auf der Grenze zwischen Sachsen und Tschechien — ein Gipfel, der zwei Länder verbindet. Der eigentliche Hochpunkt liegt auf tschechischer Seite in der Gemeinde Bublava, doch das lebendige Herz des Berges schlägt auf beiden Seiten: drüben in Deutschland erwartet dich ein Aussichtsturm, eine Jugendherberge und die verstreuten Bergbauernhäuser der Aschbergsiedlung.
Die Landschaft ist typisch erzgebirgisch — weite Wälder, sanfte Kammlagen und ein stiller Gipfelbereich, der im Winter zum Skigebiet wird. Der Gipfel selbst trägt eine historische Granitsäule der Königlich-Sächsischen Landesvermessung, eine Erstordnungsstation mit der Nummer 24. Unweit davon lohnt sich ein Abstecher zu den 'Tři skalky' ('Drei Felsen'), einer Gruppe von Wollsackverwitterungsblöcken. Der Blick vom Berg reicht über Bublava und Klingenthal bis ins Vogtland, zum Slavkovský les und zu den Höhen des nördlichen Oberpfälzer Waldes. Im Winter lockt der Hang als Skigebiet, und die Kammloipe verbindet Mühlleithen mit Schöneck oder Carlsfeld mit Johanngeorgenstadt.
So erreichst du den GipfelDer Aschberg war einst ein Zentrum des Glashüttengewerbes — Glasmacher nutzten die Quarzadern des Berges und die umliegenden Wälder für ihre Schmelzöfen, eine Geschichte, die man heute noch in den Ortsnamen der Region spürt.