Die Halbinsel Tihany ist eine der eindrucksvollsten Landschaften am Balaton - eine vulkanische Landzunge, die weit in den See hineinreicht und von uralten Geysiren, Kalderen und heißen Quellen geformt wurde. Hier entstand das erste Landschaftsschutzgebiet Ungarns, und der Blick von den Basaltfelsen über das Wasser ist unvergesslich.
Im Inneren der Halbinsel liegen zwei Kraterseen, der Belső-tó und der Külső-tó, umrahmt von vulkanischen Hügeln wie dem Csúcs-hegy (235 m), dem Óvár (214 m) und dem Hármas-hegy (212 m). Im Frühling blühen mediterran geprägte Trockenrasen, im Herbst leuchten die Eichenwälder golden, und im Sommer zirpen seltene große Zikadenarten. An der Ostflanke des Óvár erinnern in Basalttuff gehauene Klausen, die sogenannten Mönchszellen, an eine baslianische Klostersiedlung aus dem 11. Jahrhundert.
Anreise
Praktische Hinweise
Der Legende nach erinnern die in den Fels gehauenen Zellen des Óvár noch heute an die baslianischen Mönche, die um 1050 aus Kiew hierher kamen, und die nahe Cyprián-Quelle trägt ihr Andenken weiter.