Der Pieninen-Nationalpark gehört zu den schönsten und naturkundlich wertvollsten Orten Europas — so urteilte die Internationale Naturschutzunion bereits 1960. Obwohl er zu den kleinsten Nationalparks Polens zählt, verzeichnet er die höchste Besucherdichte pro Hektar im ganzen Land. Schroffe Kalksteinfelsen, ein weltberühmter Floßritt durch den Dunajec-Durchbruch und eine außergewöhnliche Artenvielfalt machen diesen Ort zu einem unvergesslichen Erlebnis.
Der Park begeistert zu jeder Jahreszeit. Im Frühling blühen Orchideen und Schneeglöckchen auf den Bergwiesen, im Sommer lockt der Floßritt auf dem Dunajec, im Herbst hüllen sich die Felsrücken in Gold und Rot, und im Winter zeigen die Kalksteinklippen ihre raue Schönheit. Die Landschaft ist außergewöhnlich abwechslungsreich — steile Felswände, enge Schluchten, offene Bergwiesen und der mäandrierende Dunajec schaffen einen Mosaik aus Lebensräumen mit über 7.000 Tierarten und 1.100 Gefäßpflanzenarten, darunter zwei weltweit einzigartige Endemiten.
Anreise und AusgangspunkteIm Pieninen-Nationalpark wachsen zwei pflanzliche Endemiten — das Pieninen-Schöterich und der Pieninen-Löwenzahn — und das berühmteste Tier ist der Apollofalter, einer der prächtigsten Schmetterlinge Europas. Der Park wurde am 1. Juni 1932 gegründet und ist damit der älteste Nationalpark Polens.
Quelle: Wikipedia (Lizenz CC BY-SA 4.0)