Der Macelak (857 m ü. M.) ist der zweithöchste Gipfel der Czorsztynischen Pieninen — still, fast vergessen, aber botanisch von erstaunlichem Reichtum. Seine Bergwiesen gehören zu den artenreichsten der gesamten Region, und ein altes Schatzlegend umweht den Gipfel bis heute. Wer abseits der großen Touristenströme sucht, wird hier belohnt.
Der eigentliche Gipfel ist heute vollständig bewaldet, doch kurz darunter öffnen sich weitläufige Lichtungen mit Blicken auf die umliegenden Kämme. Im Frühling blüht hier die Hohe Schlüsselblume, im Herbst zeigt die Herbstzeitlose ihre zarten Blüten. Auf sonnigen, offenen Hangpartien leben seltene wärmeliebende Insekten, und auf einem einzigen Quadratmeter Wiese können bis zu 50 Arten höherer Pflanzen gezählt werden — eine Zahl, die selbst erfahrene Botaniker beeindruckt.
AufstiegsmöglichkeitenEine alte Legende berichtet von einem Schatz, der in einer rätselhaften Senke namens 'Goldener Brunnen' verborgen sein soll — noch wartet er auf seinen Finder.