Das Oberösterreichische Ennstal ist ein schmales, eindrucksvolles Flusstal, das sich die Enns tief in die Eisenwurzen gegraben hat. Hier erwartet Besucher ein ruhiges Wandererlebnis abseits der hochalpinen Gipfelrouten, geprägt vom stetigen Fluss der Enns.
Über weite Strecken verläuft das Tal als enge Schlucht mit steilen Hängen, die stellenweise direkt bis zum Fluss abfallen und schmale Terrassenflächen bilden. Im Norden, im Bereich der Flyschzone, weitet sich das Tal auf und gibt breitere Flussterrassen frei, die landwirtschaftlich genutzt werden. Das Klima ist auffallend warm für eine Tallage, was Obstbaumbestände und Grünlandnutzung begünstigt. Wälder sind meist kleinräumig und überwiegend als Fichtenforste angelegt, entlang der Bäche finden sich eschenreiche Bestände. Im Sommer zeigt sich das Tal saftig grün, im Herbst leuchten die Obstgärten, und im Winter lockt eine ruhige, verschneite Landschaft fernab des Trubels.
Anreise
Praktische Informationen
Trotz der starken menschlichen Eingriffe in den Flusslauf ist im Tal gelegentlich der Kormoran zu beobachten, und die alten Obstgärten sowie Trockenrasen an den Hängen erinnern an die traditionelle, extensive Bergbewirtschaftung.