Das Gesäuse zählt zu den wildesten und eindrucksvollsten Bergregionen Österreichs — hier bricht die Enns tosend durch ein enges Kalksteintal, während ringsum Wände bis zu 1000 Meter senkrecht in den Himmel ragen. Wer alpines Abenteuer ohne Massentourismus sucht, findet hier eine der beeindruckendsten Berglandschaften der Ostalpen.
Die Landschaft lebt von Gegensätzen: schäumendes Wildwasser in der Talsohle, mächtige Kalkwände über der Baumgrenze und stille Almböden hinter den Graten. Seit 2002 steht ein Großteil des Gebiets unter Schutz des Nationalparks Gesäuse — Heimat von Steinadlern, Gämsen und seltener Karstflora. Die Gesäuseberge gliedern sich in mehrere Untergruppen, die für Wanderer und Kletterer gleichermaßen attraktiv sind.
Highlights:Der Name 'Gesäuse' leitet sich vom Sausen und Rauschen der wilden Enns ab — auf nur 16 Kilometern überwindet der Fluss ein Gefälle von über 150 Metern. Das macht diesen Abschnitt zu einem der dramatischsten Flusstäler der Nördlichen Kalkalpen.