Die Szentgáli-kőlik gehört zu den streng geschützten Höhlen Ungarns und liegt versteckt am Hang des Mecsek-Bergs im Bakony-Gebirge. Sie ist die zweitlängste Dolomithöhle des Landes, deren schmale, spaltenartige Gänge seltene Formationen bergen - von Helictiten bis zu zarten Stalagmiten und Stalaktiten, die in Dolomithöhlen selten sind.
Der Eingang ist ein teilweise eingestürzter Felsunterstand, verschlossen mit einem Eisentor mit Fledermausöffnung, hoch über dem Talboden oberhalb der Alszegi-Wiese. Dichter Bakony-Wald umgibt den Aufstieg, und der steile Weg wird mit schönen Ausblicken auf das Tal belohnt. Im Inneren herrscht ganzjährig eine konstante Temperatur von rund 10°C, was die Höhle zu einem wichtigen Winterquartier für Fledermäuse macht, gelegentlich sogar für die Große Hufeisennase.
Anfahrt
Praktische Hinweise
Bei archäologischen Ausgrabungen kamen kupferzeitliche Keramikscherben, bronzezeitliche Urnen, römische Münzen und Töpfe aus der Arpadenzeit zum Vorschein - Hinweise darauf, dass der Ort einst als Bestattungs- und Ritualstätte diente.