Der Riesengebirgs-Nationalpark ist eines der schönsten Naturjuwelen Polens — mit eiszeitlichen Karen, weiten Kammwegen, Hochmooren und endemischen Pflanzenarten, die es nirgendwo sonst auf der Welt gibt. Das Schutzgebiet liegt direkt an der tschechischen Grenze und begeistert Wanderer, Naturfreunde und Wintersportler gleichermaßen.
Der Park erstreckt sich über fast 6.000 Hektar und bietet eine beeindruckende Höhenzonierung. Aus gemischten Fichten-Buchen-Wäldern der Tallagen wird mit zunehmender Höhe ein breiter Latschengürtel, bevor felsige Gipfellagen und alpine Steinfluren das Bild bestimmen. Im Winter verwandelt sich das Gebirge in ein schneesicheres Paradies — zwei Seilbahnen (Szrenica und Kopa) und zehn Skilifte machen das Gebiet zum beliebten Wintersportziel. Im Sommer laden kühle Bergwinde und blühende Wiesen zum Wandern ein, und der Herbst bringt ein spektakuläres Farbspiel in die Wälder.
Anreise und AusgangspunkteIm Park wachsen endemische Pflanzen wie die Riesengebirgs-Glockenblume und der Basalt-Steinbrech — Arten, die ausschließlich hier vorkommen. Seit den frühen 2020er Jahren brüten zudem wieder Wölfe im Riesengebirge, was diesen Bergen ein besonderes Wildnisflair verleiht.
Quelle: Wikipedia (Lizenz CC BY-SA 4.0)