Die Mannsteine (1416 m ü. NN) gehören zu den markantesten Punkten des Schlesischen Kamms im Riesengebirge — und das gleich aus mehreren Gründen: Die bis zu elf Meter hohen Granitblöcke, die sich über etwa fünfzig Meter Kammlänge verteilen, beeindrucken schon von weitem, und obendrein verläuft hier die Staatsgrenze zwischen Polen und Tschechien genau durch die Gipfelzone.
Rund um den Gipfel wächst Latschenkiefer, weiter unten folgen die für das Riesengebirge typischen hochmontanen Fichtenwälder. Zusammen mit den östlich benachbarten Schlesischen Steinen bildet der Gipfel eine ausgedehnte Kammerhöhung mit echtem Hochgebirgscharakter. Wind ist hier fast immer zu spüren, und wenn Nebelschwaden die Felsen umweben, entfaltet die Landschaft eine geradezu mystische Stimmung — besonders im Herbst und Winter.
Aufstiegsmöglichkeiten
Praktische Hinweise
Diese schlichte Inschrift im Fels macht die Mannsteine zu mehr als nur einem schönen Aussichtspunkt — sie erzählt von der Kraft und Unberechenbarkeit des Riesengebirges.