Der Ilona-Tal-Wasserfall ist Ungarns höchster natürlicher Wasserfall — ein schmales Wasserband, das 10 Meter über eine senkrechte Felswand hinabstürzt. Versteckt im Mátra-Gebirge ist er ein lohnendes Ziel für alle, die einen kurzen Waldspaziergang nicht scheuen.
Das Wasser des Ilona-Bachs zwängt sich durch einen V-förmigen Felsspalt oben an der Wand und fällt dann als dünner, eleganter Strahl hinab. Das Tal selbst wirkt wild und abgeschieden — dichter Wald, feuchte, moosige Luft und das stetige Rauschen des Wassers. Im Frühling, nach der Schneeschmelze, führt der Fall am meisten Wasser, im Sommer ist er oft bescheidener, und im Herbst taucht der Wald ringsum in goldene und rote Farben. In strengen Wintern kann die Felswand teilweise vereisen und eindrucksvolle Eisformationen bilden.
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Praktische Informationen
Die Felsen in diesem Teil des Mátra-Gebirges entstanden vor rund 40 Millionen Jahren durch vulkanische Aktivität, und die nahen Stollen förderten einst Kupfer, Blei, Zink, Gold und Silber.