Der Hévízer See ist der größte natürliche Thermalbadesee Europas, ein Ort, an dem warmes Heilwasser und aufsteigende Nebelschwaden eine fast unwirkliche Atmosphäre schaffen. Im Sommer treiben rote, aus Indien stammende Seerosen auf der Wasseroberfläche und verleihen dem See sein charakteristisches Bild.
Der See liegt an der Grenze zwischen dem Zalaer Hügelland und dem Keszthelyer Plateau und ist von einem 50 Hektar großen Schutzwald umgeben, der Wind abhält und für eine bemerkenswert konstante Wassertemperatur sorgt. Im Winter steigt Dampf von der Oberfläche auf, während Badende inmitten von Schnee im warmen Wasser entspannen — ein eindrucksvoller Kontrast in jeder Jahreszeit. Im Sommer erreicht das Wasser 33-35°C, im Herbst und Winter sinkt es auf etwa 24-26°C.
Anreise
Praktische Informationen
Übrigens: Das erste, auf Flößen errichtete Badehaus entstand hier bereits 1772 auf Initiative von György Festetics, und der See steht seit 2003 auf der Vorschlagsliste des UNESCO-Weltkulturerbes.