Die Hermannsdorfer Wiesen zählen zu den ältesten Naturschutzgebieten Sachsens und sind ein echtes Highlight für alle, die naturbelassene Landschaften im Erzgebirge lieben. Hier verschmelzen Bergwiesen, Moore und Feuchtgebiete zu einem Mosaik an Lebensräumen, das seinesgleichen sucht.
Das Schutzgebiet liegt auf etwa 650 m ü. NN in einer breiten Hangmulde am Südrand des Geyerschen Waldes, ringsum von Wald umgeben. Die Landschaft wirkt weit und sanft zugleich — offene Bergwiesen wechseln sich mit Ohr-Weiden-Gebüschen, Hochmooren und üppigen Hochstaudenfluren ab. Im Frühling und Sommer blühen seltene Knabenkräuter und Arnika, im Herbst verfärben sich die Wiesen goldgelb, und Nebelschwaden über den Sümpfen verleihen dem Ort eine fast mystische Stimmung. Es ist ein ruhiger, stiller Ort — ideal für alle, die echte, unberührte Natur abseits des Trubels suchen.
Anfahrt
Praktische Informationen
Übrigens: Ihre heutige Form verdanken die Wiesen jahrhundertelanger Mahd zur Heugewinnung. Bereits 1914 wurden sie vom Landesverein Sächsischer Heimatschutz aufgekauft — eines der ersten Schutzgebiete dieser Art in Sachsen.