Das Gadertal, auf Ladinisch und Italienisch Val Badia genannt, ist eines der landschaftlich reizvollsten ladinischen Täler der Dolomiten. Es verläuft von Norden nach Süden als Seitental des Pustertals und wird von einigen der bekanntesten Dolomitenmassive Italiens umrahmt.
Die Landschaft des Tals ist außergewöhnlich vielfältig - von sanften, bewaldeten Hügeln zwischen dem Campolongo- und dem Valparolapass bis zu den steilen Felswänden der Sella-, Puez-Odle- und Conturines-Gruppe mit dem markanten Sasso di Santa Croce. Im Sommer begeistert das Tal mit grünen Weiden und Almwiesen, im Winter verwandelt es sich durch die Nähe zu Alta Badia und dem Skiverbund Dolomiti Superski in ein Paradies für Skifahrer. Die weiten Hochebenen von Fanes, Sennes und Fodara Vedla bieten hervorragende Bedingungen zum Wandern und Naturbeobachten.
Anreise
Praktische Informationen
Der Name Badia stammt vom mittelalterlichen Kloster Castel Badia, das 1020 am Taleingang gegründet wurde, während der deutsche Name Gadertal vom Fluss Gadera abgeleitet ist, der durch das gesamte Tal fließt.