Der Eibsee gehört zu den fotogensten Seen der Bayerischen Alpen und liegt direkt am Fuß der Zugspitze, Deutschlands höchstem Berg. Sein smaragdgrünes, glasklares Wasser und die acht kleinen Inseln sorgen zu jeder Jahreszeit für einen atemberaubenden Anblick.
Entstanden ist der See, als sich der Isar-Loisach-Gletscher am Ende der letzten Kaltzeit zurückzog. Seine heutige, zerklüftete Form mit zahlreichen Inseln und Untiefen verdankt er einem gewaltigen Bergsturz, der in der Bronzezeit von der Zugspitze herabstürzte. Im Sommer lädt das Wasser zum Schwimmen und Paddeln ein, im Winter ist die Fläche oft zugefroren, umrahmt von schneebedeckten Gipfeln für eine echte Alpenkulisse. Ein einfacher Wanderweg führt rund um das gesamte Ufer und bietet immer neue Perspektiven.
Anreise
Praktische Informationen
Seinen Namen verdankt der See den Eiben, die früher zahlreich an seinen Ufern wuchsen. Auf der kleinen Maximiliansinsel wurden früher standesamtliche Trauungen abgehalten, zu denen man mit dem Ruderboot übersetzen musste.