Der Schneefernerkopf (2874 m) thront im Zugspitzmassiv genau auf der Grenze zwischen Bayern und Tirol. Zwar steht er im Schatten seiner berühmten Nachbarin, doch von Ehrwald aus betrachtet wirkt er wie der eigentliche Hausherr des gesamten Wettersteingebirges.
Erwartet werden karge Felslandschaften und die Reste des Schneeferners, dazu ein spektakulärer Tiefblick nach Ehrwald vom sogenannten 'Windloch', einer Verwitterungsformation im Fels. Im Sommer führt ein drahtseilversicherter Steig über die Nordschulter zum Gipfelkreuz, im Winter startet hier eine der anspruchsvollsten Skiabfahrten der Alpen. Die Atmosphäre ist rau und weitläufig - ein Gipfel für alle, die alpines Flair ohne den Trubel der Zugspitze suchen.
Wie man den Gipfel erreicht
Praktische Informationen
Ob der Schneefernerkopf als eigenständiger Berg oder nur als Nebengipfel der Zugspitze zählt, ist bis heute umstritten - davon hängt ab, wer wirklich Deutschlands zweithöchster Berg ist.