Das Starorobociańska-Tal ist das größte Seitental der Chochołowska-Tal in den Westlichen Tatra — wild, geschichtsreich und überraschend einsam. Wer hier wandert, taucht ein in eine Landschaft, die von der Eiszeit geformt, von mittelalterlichen Bergleuten durchgraben und von der Geschichte des polnischen Widerstands geprägt wurde.
Das Tal beginnt auf etwa 1.035 m ü. M. und zieht sich mit seinem markanten U-förmigen Querschnitt — einem klaren Zeichen ehemaliger Vergletscherung — bis zum Hauptkamm der Westlichen Tatra hinauf. Die Westhänge des Ornak sind größtenteils grasbewachsen, leuchten im Sommer satt grün und gelten im Winter als lawinengefährdet. An den steil abfallenden Wänden der Dudowe Turni stürzt ein Wasserfall durch die Felslücke Wielka Szczerba hinunter — gespeist von den kleinen Dudowe-Seen im Hängebecken darüber. Die Stille hier ist das, was viele Wanderer am meisten überrascht. Bären streifen saisonal durch das Tal, was seinen ursprünglichen Charakter unterstreicht.
Anreise und ZugangswegeDer Name des Tals leitet sich von der 'alten Arbeit' ab — so nannten die Bergbewohner die verfallenen Stollen einer Kupfer-Antimon-Mine, die hier bereits seit 1520 in Betrieb war. Sie gilt als eine der ältesten Gruben in den polnischen Tatra, und ihre Halden und eingestürzten Eingänge sind noch heute sichtbar.
Quelle: Wikipedia (Lizenz CC BY-SA 4.0)