Das Jarząbcza-Tal ist ein verstecktes Seitental der Westlichen Tatra, das Wanderer mit echter Bergstille und unberührter Natur belohnt. Einst von einem Gletscher geformt, zweigt es vom oberen Chochołowska-Tal ab und lädt zu einer ruhigen Halbtageswanderung abseits der großen Touristenströme ein.
Der obere Teil des Tals — die sogenannte Jarząbcza Rówień — ist ein klassischer Gletscherkessel, der von Latschenkiefern bedeckt und von Kämmen mit Gipfeln wie dem Jarząbczy Wierch und dem Kończysty Wierch umrahmt wird. Im Frühling rauschen Schmelzwasserbäche durch das Tal, im Sommer bieten die offenen Wiesen herrliche Rastplätze, und im Herbst leuchten die Hänge in Goldtönen. Die Atmosphäre ist still und unverfälscht — genau das, was man in den Bergen sucht.
Anreise und ZugangswegeDer Name des Tals geht auf die Bergbauernfamilie Jarząbek zurück, die hier einst ihre Schafe weidete. Einer lokalen Überlieferung nach wurde 1897 auf der Jarząbcza-Lichtung Jasiek Stękała erschossen — der letzte Räuber der Tatra, der sich drei Jahre lang in den Bergen versteckt hatte.
Quelle: Wikipedia (Lizenz CC BY-SA 4.0)