Die Góra Żmijowa (595 m ü. d. M.) ist ein bescheidener, aber reizvoller Gipfel in der Żurawnica-Gruppe, einem Teil des Kleinen Beskidengebirges (Beskid Mały) im südlichen Polen. Wer hier wandert, findet ruhige Waldwege, offene Wiesen und überraschend weite Ausblicke — ein wunderbarer Ausflugsberg für einen entspannten Halbtag.
Die nördlichen Hänge sind weitgehend bewaldet und fallen ins Tarnawka-Tal ab, während sich die südlichen Seiten in Lichtungen öffnen, die sanft zum Quellbereich des Baches Błądzonka abfallen. Besonders lohnend ist der Panoramablick vom Sattel zwischen Żmijowa und Prorokowa Góra: Dank der offenen Felder dort reicht der Blick nach Norden zu den Ortschaften Śleszowice, dem Tarnawska Góra, dem Leskowiec-Kamm mit Jedlicznik sowie zu Jaszczurowa Góra und Suszyca. Weiter östlich, jenseits des Skawa-Tals, erkennt man Jaroszowicka Góra, Działy Stryszowskie und den Żar. Nach Süden öffnet sich die Kulisse des Żywiecer und des Makowier Beskidengebirges. Im Frühjahr leuchten die Wiesen frisch und grün, im Herbst verwandelt sich der Wald in ein buntes Farbenmeer.
Aufstieg zum GipfelDer Name 'Żmijowa' leitet sich vom polnischen Wort für Kreuzotter ab — die sonnigen, steinigen Hänge waren einst Lebensraum vieler dieser Schlangen. Heute ist der Berg ein stilles Fleckchen im Kleinen Beskidengebirge, das vor allem bei Wanderern aus Sucha Beskidzka beliebt ist.