Die Sünser Spitze erhebt sich auf 2061 m ü. A. als markanter Nebengipfel des Hochblankens in den Damülser Bergen, einem Teil des Bregenzerwaldgebirges in Vorarlberg. Sie ist die höchste Erhebung im Gemeindegebiet von Dornbirn, der größten Stadt des Bundeslands — ein besonderer Titel für einen eher unscheinbaren Gipfel an der Grenze zu Mellau.
Der Gipfel gehört zu einem rund zehn Kilometer langen Gebirgsrücken, der sich über Ragazer Blanken, Hochblanken, Hohes Licht, Damülser Mittagsspitze, Wannenkopf und Gungern bis zum Klippern erstreckt. Nach Süden Richtung Damüls fällt der Rücken als Pultscholle eher sanft ab, während im Norden schroffe, kahle Felsbänder das Landschaftsbild prägen — ein reizvoller Kontrast, der die Wanderung besonders macht. Am Fuße des Gipfels liegt der malerische Sünser See, der zusammen mit dem Berg über markierte Wanderwege erreichbar ist. Das gesamte Gebiet liegt im Naturschutzgebiet Hohe Kugel - Hoher Freschen - Mellental und bietet dadurch eine besonders ursprüngliche Bergwelt.
Wie man den Gipfel erreichtDie Herkunft des Namens Süns ist nicht gesichert — manche Forscher leiten ihn vom germanischen Personennamen Sunno ab. In der ältesten amtlichen Karte von 1857 trug der Gipfel noch einen ganz anderen Namen: Fallelei Joch.