Der Hohe Freschen erhebt sich auf 2004 m ü. A. im westlichen Teil des Bregenzerwaldgebirges, hoch über dem Rheintal und dem Laternsertal. Schon im 3. Jahrhundert diente der Gipfel als Wach- und Beobachtungspunkt — und wer heute hier oben steht, versteht sofort warum.
Der Gipfel bildet die höchste Erhebung des Freschenstocks, einer Kette aneinander hängender Berggipfel, und markiert den Treffpunkt gleich vierer Gemeindegebiete: Dornbirn, Laterns, Zwischenwasser und Viktorsberg. Am langen Ostgrat thront der markante Felsturm des Schusterstuhls. Die Landschaft ist geprägt von saftigen Alpweiden und schroffen Gratlinien, was den Berg im Sommer zu einem beliebten Wanderziel und im Winter zu einem ruhigen, schneebedeckten Aussichtspunkt macht. Die Rundumsicht reicht von den Allgäuer Alpen mit Blick zur Zugspitze im Osten über das Rätikon und die Glarner Alpen bis zum Schwarzwald und der Schwäbischen Alb im Westen — bei guter Fernsicht ist sogar der 123 km entfernte Turm des Ulmer Münsters zu erkennen.
Aufstieg zum Gipfel
Praktische Informationen
Der Name Freschen steht vermutlich im Zusammenhang mit alten Worten für Fressen bzw. Mähen und erinnert an die jahrhundertealte Alpwirtschaft, die diese Hänge bis heute prägt.