Die Stříbrnická (1.250 m ü. d. M.) ist ein stiller, ursprünglicher Gipfel im Podbělský-Rücken des Králický-Sněžník-Massivs, direkt auf der Grenze zwischen den Regionen Pardubice und Olmütz. Wer echte Bergwildnis ohne Touristenmassen sucht, wird hier fündig.
Die Gipfellagen sind von Bergfichtenwäldern bedeckt, die jedoch durch Immissionen, Borkenkäfer und Wind stellenweise stark aufgelichtet wurden. Weite Kahlschlagflächen gliedern heute das Landschaftsbild — sie verheilen langsam durch natürliche Fichtenansamung und neu gepflanzte Vogelbeerbäume. In den Senken und auf der polnischen Seite des Berges gibt es seltene waldfreie Hochmoore und Moorwälder. Die Nordabhänge entwässern in die Ostsee (über den Kamienica-Bach), während West- und Osthänge ins Schwarzmeer-Einzugsgebiet gehören — die Stříbrnická ist damit eine echte Wasserscheide.
AufstiegsmöglichkeitenDer Name 'Stříbrnická' leitet sich wahrscheinlich vom nahegelegenen Dorf Stříbrnice ab — eine bescheidene, aber charmante Verbindung zwischen dem wilden Gipfel und dem Tal darunter.