Das Sonntagshorn ist der höchste Berg der Chiemgauer Alpen und thront direkt auf der Grenze zwischen Deutschland und Österreich. Seine markante Gipfelpyramide und der starke Kontrast zwischen der sanften Südseite und der steilen, felsigen Nordseite machen ihn zu einem der eindrucksvollsten Berge der Region.
Der Berg zeigt zwei sehr unterschiedliche Gesichter. Die Südabdachung besticht durch sanftes Wiesen- und Latschengelände, ideal für einen entspannten Sommeraufstieg. Die Nordseite dagegen ist schroff, steil und felsig, mit Altschneefeldern, die bis in den Hochsommer erhalten bleiben. Vom gipfelkreuzgeschmückten Gipfel schweift der Blick über den Hohen Göll, das Watzmannmassiv, Hochkalter, Reiter Alm, die Leoganger und Loferer Steinberge, das Kaisergebirge bis hin zu den Chiemgauer Alpen und dem Chiemsee. Bei guter Sicht sind sogar die Hohen Tauern mit dem Großglockner und der Olperer zu erkennen. Im Winter ist der Gipfel ein beliebtes Ziel für Skitourengeher.
Anstieg zum Gipfel
Praktische Informationen
Der Name des Berges geht wahrscheinlich auf eine 'Sonntagsweide' zurück — einen geschützten Weideplatz, auf dem das Vieh auch am Sonntag unbeaufsichtigt weiden konnte.