Die Hörndlwand ist dank ihres markanten Felszahnes der auffälligste Gipfel zwischen Ruhpolding und Reit im Winkl - ein Berg, den man aus der Ferne sofort erkennt. Sie eignet sich hervorragend für trittsichere Wanderer, die etwas alpines Flair suchen, ohne zwingend klettern zu müssen.
Vom Gipfel öffnet sich ein herrliches Panorama: im Osten Staufen, Berchtesgadener Alpen und Sonntagshorn, im Süden Dürrnbachhorn, Loferer Steinberge, Steinplatte und Kaisergebirge, im Westen Geigelstein und Mangfallgebirge, im Norden Hochgern, Chiemsee und Hochfelln. Die über 200 Meter hohe Nordwand lockt Sportkletterer an, während die Südseite sanfteres Wandergelände bietet. Am Gipfel stehen drei Gipfelkreuze, von denen eines - der Ostgipfel - nur durch Kletterei erreichbar ist.
Wie man zum Gipfel gelangtDer Berg liegt unmittelbar an einer bedeutenden tektonischen Grenze der Nördlichen Kalkalpen, wo die tirolische Deckeneinheit über die bajuvarische Lechtal-Decke geschoben wurde - eine geologische Besonderheit direkt unter den Wanderschuhen.