Der Rotylo (1.483 m ü. d. M.) ist der höchste Gipfel der Pokutisch-Bukowinischen Karpaten — ein echter Geheimtipp für alle, die abseits der ausgetretenen Pfade wandern möchten. Seine symmetrische, kegelförmige Silhouette ist charakteristisch für diese Region, und vom Gipfel aus schweift der Blick über die umliegenden Kämme bis hin zum fernen Tschornohora-Massiv.
Der Berg besteht aus Sandstein, und die Hänge sind von umgestürzten Felsblöcken übersät, was der Landschaft einen rauen, ursprünglichen Charakter verleiht. Die südlichen und westlichen Flanken sind steil und anspruchsvoll, während der nordwestliche Hang sanfter und waldfrei ist — von dort öffnet sich die schönste Aussicht. In der Nachbarschaft ragen Versalem (1.406 m) im Nordwesten, Hrehit (1.472 m) im Nordosten und Bila Kobyla (1.476 m) im Südosten auf. Im Sommer ist der Berg üppig begrünt, der Herbst bringt leuchtende Farben auf die Hänge, und im Winter verwandelt sich die Gegend in eine stille Schneelandschaft.
Aufstieg zum GipfelDer Name 'Rotylo' stammt aus dem Rumänischen: 'rotiłă' ist ein Diminutiv von 'roată' und bedeutet 'Rädchen' oder 'kleines Rad' — eine poetische Anspielung auf die runde, symmetrische Form dieses besonderen Gipfels.