Die Rote Wand ist der markanteste Berg des Lechquellengebirges und nach der Unteren Wildgrubenspitze der zweithöchste Gipfel der Region. Ihren Namen verdankt sie dem auffälligen roten Liaskalk, der besonders in der bis zu 400 m hohen Südwand zur Geltung kommt. Der Gipfel ist ein beliebtes, aber anspruchsvolles Wanderziel - nur für geübte, schwindelfreie Berggeher geeignet.
Der Berg überragt seine Umgebung deutlich und bietet dadurch eine der weitesten Aussichten der Region. Nordseitig, unterhalb des Gipfels, liegt ein kleiner Gletscher - einer der niedrigsten und beeindruckendsten der Nordalpen. Südseitig liegt der glasklare Formarinsee, der 2015 in der ORF-Sendung zum schönsten Platz Österreichs gewählt wurde. Im Sommer können auf den Wanderrouten noch Schneefelder liegen, während der Herbst die roten Felswände besonders eindrucksvoll leuchten lässt.
Wie man zum Gipfel gelangtBei klarer Sicht reicht der Blick bis zum 168 km entfernten Feldberg im Schwarzwald und sogar bis in die 253 km entfernten Vogesen.