Der Roggelskopf ist der markante Hausberg über dem oberen Klostertal und ein echtes Wahrzeichen für die Orte Dalaas und Braz. Seine steilen, felsigen Südwände fallen eindrucksvoll ins Tal ab und machen ihn zu einem der auffälligsten Gipfel im Lechquellengebirge.
Der Berg liegt dem Hauptkamm mit der Roten Wand südlich vorgelagert, weshalb die Südseite steil und felsig zum Klostertal abfällt, während nach Norden ein ausgeprägter Grat über das Gwurfjoch zum Hauptkamm führt. Am Westgrat erhebt sich der Vorgipfel Bocksberg mit dem bekannten Felsenfenster, dem Hohlen Stein. Im Sommer säumen Almen wie die Masonalpe, Heubergalpe und Mustrinalpe die Zustiege, im Winter verwandelt sich die Gegend in eine stille, hochalpine Landschaft.
Wie man zum Gipfel kommtDer Name Roggelskopf leitet sich vom rätoromanischen Wort rocca, deutsch Fels, ab. Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Berg 1783, die erste dokumentierte Besteigung erfolgte 1875 durch Julius Gaßner aus Bludenz.