Die Lysyna Kosmazka (1.465 m ü. d. M.) ist einer der geheimnisvollsten Gipfel der Pokutisch-Bukowinischen Karpaten — eine baumlose Kuppe hoch über dem Dorf Kosmach, an deren Hängen Überreste eines uralten heidnischen Heiligtums schlummern. Wer wilde Karpatennatur mit einem Hauch Geschichte sucht, wird hier fündig.
Der Gipfel ist offen und waldfrei, was weite Panoramen auf die umliegenden Höhen ermöglicht. Im Süden erhebt sich Rotylo (1.491 m) als höchster Gipfel der Pokutisch-Bukowinischen Karpaten, im Südwesten Horde (1.478,7 m) und im Südosten Gregit (1.472 m). Die Nord- und Osthänge fallen steil ab und sind dicht bewaldet. Im Frühling blühen auf dem Gipfelplateau Wildblumen, im Herbst leuchten die Wälder rundum in satten Farben.
Aufstieg zum GipfelDie Steinstrukturen unterhalb des Gipfels gelten in der lokalen Überlieferung als Stätte heidnischer Rituale oder gar als prähistorische Sternwarte — ein faszinierendes Zeugnis dafür, dass diese Berge seit Jahrtausenden Bedeutung für die Menschen hatten.