Der Lüsener Fernerkogel zählt zu den markantesten Gipfeln der Stubaier Alpen und thront weit sichtbar über dem Lüsenstal. Seine unverwechselbare, fast pyramidenförmige Erscheinung zieht Bergsteiger seit Jahrhunderten an – der Aufstieg ist ein echtes hochalpines Abenteuer mit Gletscher, Fels und grandiosem Rundblick.
Der Gipfel bildet den nordöstlichen Endpunkt eines rund drei Kilometer langen Grates, der über den Hinteren und Vorderen Brunnenkogel, die Lüsener Spitze und die Rotgratspitze verläuft. Nach Westen fallen die steilen Brunnenkogelwände ins Längental ab, nach Osten erstreckt sich der Lüsener Ferner. Durch die felsige Plattige Wand vom Hauptgletscher getrennt liegt der kleinere Rotgratferner. Nach Norden und Osten prägen steile Felswände und ein scharfer Nordostgrat das Bild. Im Winter und Frühjahr ist die Umgebung ein beliebtes Skitourengebiet, im Sommer verlangt der felsige Gipfelaufbau etwas Klettererfahrung.
Wie man zum Gipfel kommt
Praktische Hinweise
Bereits 1142 wird der Berg urkundlich erwähnt – ein Beleg dafür, wie lange seine markante Gestalt schon die Blicke der Menschen im Sellraintal auf sich zieht.