Die Hohe Villerspitze ist ein markanter, solitär aufragender Amphibolit-Fels mit 3087 m Höhe in den Stubaier Alpen. Als häufig bestiegener Aussichtsberg bietet sie beeindruckende Panoramen, verlangt aber aufgrund ihrer Kletterpassagen Respekt und Erfahrung.
Der Gipfel besteht aus drei Felszacken, wobei die südwestliche mit 3087 m die höchste ist. Die wuchtige Erscheinung des Berges dominiert die umgebende Landschaft der Sellrainer Berge, und vom Gipfel aus reicht der Blick über benachbarte Gipfel wie die Lüsener Villerspitze und die Grawawand bis zum schwindenden Fotscher Ferner. Das Gelände ist felsig und stellenweise ausgesetzt, was Trittsicherheit und Klettererfahrung erfordert. Im Sommer sind die Bedingungen meist trocken, während in Übergangszeiten mit Restschnee in den oberen Passagen zu rechnen ist.
Wie man den Gipfel erreicht
Praktische Informationen
Die Erstbesteigung gelang 1878 dem Innsbrucker Touristen Carl Gsaller im Alleingang, nachdem sein Bergführer beim ersten Versuch gescheitert war - er brauchte damals 10 Stunden zum Gipfel, auf einer Route, die noch heute begangen wird.