Die Łamana Skała (929 m ü. d. M.) ist der höchste Gipfel der Andrychówer Beskiden und der zweithöchste Punkt der gesamten Kleinen Beskiden. Wer einen ursprünglichen, waldbewachsenen Berg abseits des Trubels sucht — mit uraltem Fichtenwald und markanten Felsformationen — ist hier genau richtig.
Der Gipfel besitzt zwei Kuppen: Die höhere (929 m) erhebt sich über den Tälern von Kocierka und Pracica, die niedrigere (915 m) bildet den Verbindungspunkt zum Łysina-Kamm. Die Hänge sind von schönem Buchenwald bedeckt, während am Gipfelbereich ein natürlicher hochmontaner Fichtenwald dominiert — alten Berichten zufolge waren die Fichten hier über 160 Jahre alt und hatten kegelförmige Kronen, die bis fast auf den Boden reichten. Entlang des Kamms verteilen sich eindrucksvolle Sandsteinfelsen, die als 'Zwalisko' oder 'Znalezisko' bekannt sind — mehrere Meter hohe Felsgebilde, die das Wandern hier besonders lohnend machen. Im Sommer spendet der Wald angenehme Kühle, im Herbst leuchten die Buchen golden, und im Winter wird der Gipfel zu einem stillen, schneebedeckten Refugium.
AufstiegsmöglichkeitenEine historische Kuriosität: Der Name 'Łamana Skała' — auf Deutsch etwa 'gebrochener Fels' — taucht bereits in einem Dokument von 1445 auf. Dennoch war der Gipfel auf Karten jahrzehntelang fälschlicherweise als 'Madohora' eingetragen — ein Irrtum, der erst durch neuere Forschungen korrigiert wurde.