Der Kukul (1.540 m ü. d. M.) ist ein lohnender Gipfel in den ukrainischen Karpaten, nördlich des Tschornohora-Massivs. Dichte Fichtenwälder, weitläufige Almenwiesen und Spuren des Ersten Weltkriegs machen diesen Berg zu einem außergewöhnlichen Ziel.
Die West- und Nordosthänge des Kukul sind sehr steil und verleihen dem Berg einen wilden, ursprünglichen Charakter. Der Gipfel selbst ist von Fichten bedeckt, während die nahe gelegenen Polonyny (Almwiesen) Kukul, Sakukul und Labyeska weite Ausblicke auf die umliegenden Kammlinien bieten. Im Herbst leuchtet der Wald in warmen Farben, im Winter liegt tiefer Schnee auf den Hängen, und im Frühling ergrünen die Wiesen üppig. Am Südwesthang entspringt der Fluss Foreschtschanka, ein linker Nebenfluss des Pruth.
So erreicht man den GipfelWer aufmerksam wandert, entdeckt auch die Überreste einer ungarischen Artilleriebatterie — ein stilles Zeugnis der Kämpfe, die hier vor über hundert Jahren stattfanden.