Die Schmiedekoppe (988 m ü.d.M.), auf Polnisch 'Kowadło' und auf Tschechisch 'Kovadlina', ist ein ruhiger Grenzgipfel im südlichen Teil des Goldenen Gebirges (Góry Złote) in den Ostsudetengebirgen — ein echter Geheimtipp für alle, die abseits der großen Touristenströme wandern möchten.
Der kuppelartige Gipfel ist mit jungen Fichten bewachsen, zwischen denen hin und wieder Gneisfelsen hervorlugen. Vom Gipfel genießt man einen weiten Blick über das Goldene Gebirge und den nördlichen Teil des Hohen Gesenkes sowie über das sudetische Vorland bis hin nach Neisse und an klaren Tagen sogar bis Oppeln. Im Herbst hüllen sich die Täler in Nebel und die Waldränder leuchten golden, im Winter liegt stille Schneedecke auf dem Gipfel, und im Frühling erwacht der Pfad mit frischem Grün.
Aufstiegsmöglichkeiten:Der alte deutsche Name 'Schmiedekoppe' — zu Deutsch 'Schmiedeknopf' oder 'Ambossgipfel' — spiegelt dieselbe Vorstellung wider wie der polnische Name: Die Menschen sahen in der gerundeten Form des Berges ein vertrautes Werkzeug des täglichen Lebens.