Der Klimczok (1117 m ü.d.M.) ist einer der markantesten Gipfel des Schlesischen Beskidengebirges — ein Berg mit einer legendären Räubergeschichte, alten Regionalgrenzen und einem Wald, der echte Naturrekorde beherbergt. Er liegt auf der Verwaltungsgrenze zwischen den Städten Bielsko-Biała und Szczyrk und markiert gleichzeitig die historische Grenze zwischen Schlesien und Kleinpolen. Wer die polnischen Karpaten erkundet, sollte diesen Gipfel nicht auslassen.
Der Scheitel hat die Form eines sanft gerundeten Hügels, von dem breite Kämme nach Norden zur Szyndzielnia und nach Osten zur Magura abzweigen. Die Hänge, die zu den Tälern der Białka, des Wilczy-Baches und des Barbara-Baches abfallen, sind steil und dicht mit Buchen- und Fichtenwäldern bewachsen. Die Aussicht vom Gipfel wird durch die wachsenden Bäume teilweise verdeckt, öffnet sich aber nach Südosten, wo die Tatra-Gipfel über den Kämmen des Żywiec-Beskidengebirges aufragen. Im Winter liegt eine mächtige Schneedecke von durchschnittlich rund 220 cm, die von November bis Mai anhält — ideal für Schneeschuhwanderer und Winterwanderer.
AufstiegsmöglichkeitenDer Name des Berges geht auf den legendären Räuber Klimczok zurück, der sich in den Höhlen an den Westhängen versteckt haben soll — die größte davon ist 26 Meter lang. In den Wäldern rund um den Gipfel wächst zudem eine bemerkenswerte Grün-Douglasie, die fast 57 Meter Höhe erreichte und damit zu den größten Bäumen Polens zählt.