Der Granatenkogel ist ein markanter Gipfel der Ötztaler Alpen, der genau auf der Grenze zwischen Tirol und Südtirol liegt. Seinen Namen verdankt er den hier vorkommenden Granatmineralien. Er ist ein lohnendes Ziel für erfahrene Bergsteiger, die Gletscher, luftige Grate und hochalpines Terrain suchen.
Der massig wirkende, stellenweise brüchige Kogel sendet ausgeprägte Grate nach Nordwesten, Norden und Südosten aus, die teilweise die Anstiegsrouten tragen. Im Nordosten und Südwesten umschließen ihn Gletscher — der spaltenreiche Granatenferner und der Östliche Ferwallferner — was der Umgebung einen echten Hochgebirgscharakter verleiht. In der Nähe erheben sich Essener Spitze, Hochfirst, Festkogel und Königskogel.
Wie erreicht man den Gipfel
Praktische Hinweise
Der erste touristische Aufstieg zum Hauptgipfel gelang am 5. August 1878 Alexander Ritter von Worafka, geführt von P. P. Gstrein.