Der Eschnerberg ist ein bescheidener Höhenzug mit sieben Gipfeln an der Grenze zwischen Liechtenstein und dem österreichischen Vorarlberg, direkt über dem Rheintal gelegen. Hier verbinden sich Landschaft und Geschichte - der Weg führt an den Ruinen zweier mittelalterlicher Burgen und an Spuren einer der ältesten Siedlungen der Region vorbei.
Als Inselberg vom einstigen Rheingletscher geformt, erstreckt sich der Eschnerberg über rund 7 km Länge und 2 km Breite entlang des Rheins. Seine Hänge sind mit Wald und Wiesen bedeckt, und von zahlreichen Punkten entlang des Grats bieten sich weite Ausblicke über das Rheintal, die Dörfer des Liechtensteiner Unterlands und das Rätikon-Massiv. Im Frühling und Sommer führt der Weg durch grüne Wiesen, im Herbst leuchten die Wälder bunt, und im Winter liegt eine ruhige, stille Atmosphäre über dem Bergrücken.
Wie man zum Gipfel gelangt
Gut zu wissen
Bei Schellenberg entdeckten Archäologen Spuren einer neolithischen Siedlung, die über 6000 Jahre zurückreicht - einer der ältesten Nachweise menschlicher Besiedlung im gesamten Rheintal.