Die Dębowa Góra ist ein stiller, gleichmäßig gewölbter Hügel in den Krowiarken, am nordwestlichen Ausläufer des Glatzer Schneegebirges im südwestlichen Polen. Was diesen Ort besonders macht, ist das Zusammenspiel aus ruhigem Mischwald, einzelnen Kalkfelsen und einer kunstvollen barocken Kapelle aus dem 17. Jahrhundert am Fuß des Berges. Eine lohnende Halbtageswanderung abseits der touristischen Hauptrouten.
Der Berg hat die Form eines kompakten Hügels mit recht steilen Flanken und einem nur sanft ausgeprägten Gipfelrücken. Unterhalb von etwa 375 m öffnet sich die Landschaft zu Wiesen und Ackerfeldern, darüber breitet sich Mischwald der unteren Bergwaldstufe aus, geprägt von xerothermen Pflanzengesellschaften. Vereinzelte Kalkfelsen zwischen den Bäumen erinnern an den vielschichtigen geologischen Aufbau des Berges aus Glimmerschiefern sowie Kalkstein- und Dolomitkristallinen. Im Herbst leuchtet der Wald in warmen Tönen, im Frühling blühen die Hangwiesen besonders schön.
AufstiegsmöglichkeitenDie Kapelle bei Antonówka ließ 1660 Graf Johann Friedrich von Herberstein, damaliger Besitzer von Gorzanów, erbauen; geweiht wurde sie 1665 vom Prager Erzbischof Ernst Adalbert von Harrach — eines der interessantesten Barockdenkmäler in diesem Teil des Sudetengebirges.