Der Dawinkopf ist ein Nebengipfel der Parseierspitze in den Lechtaler Alpen im österreichischen Bundesland Tirol. Mit 2968 m ü. A. ist er der zweithöchste Gipfel der Lechtaler Alpen und der dritthöchste in den Nördlichen Kalkalpen. Sein Gestein besteht hauptsächlich aus Hauptdolomit und Lias-Fleckenmergel. Benachbarte Gipfel sind die nordöstlich gelegenen Bocksgartenspitzen (bis 2941 m ü. A.) und im weiteren Gratverlauf die Parseierspitze, höchster Berg der Lechtaler Alpen, im Nordwesten der Südliche Schwarze Kopf (2947 m) und westlich die Eisenspitze. Erschlossen ist der Dawinkopf durch den Augsburger Höhenweg, der über seinen Gipfel führt. Zuerst bestiegen wurde er 1885 durch Wilhelm Reich aus Wien und G. Strauss.
Auf dem Gipfel steht eine automatische Messstation des Lawinenwarndienstes Tirol zur Erfassung von Lawinen- und Murengefahren.