Der Schwarze Kamm ist ein unscheinbarer Gipfel mitten im Schneekoppenmassiv (Masyw Śnieżnika), ideal für Wanderer, die abseits der Menschenmassen zum Schneeberg selbst die Stille suchen. Wer wilden, ursprünglichen Wald mehr schätzt als spektakuläre Aussichten, findet hier genau das Richtige.
Der Gipfel hebt sich kaum vom Gelände ab — eher eine Verwerfung im Seitenkamm, der von der Schneekoppe nach Osten zieht, als eine markante Kuppe. Er erhebt sich unterhalb des Czarci Gon, eingebettet zwischen zwei markanten Mulden, dem Lej Wielki im Norden und dem Lej Średni im Süden, direkt über dem Tal, in dem die Kamienica entspringt. Die Hänge sind mit unterbergigem Fichtenwald bewachsen, der stellenweise durch ein Waldsterben in den 1980er Jahren aufgelichtet wurde — heute sieht man die langsame Erholung des Waldes, was der Gegend einen rauen, leicht melancholischen Charakter verleiht. Im Sommer herrscht tiefe Ruhe, im Herbst hüllt sich der Fichtenwald in Nebel, und im Winter kann der Schnee den Weg fast völlig zudecken.
Wie man den Gipfel erreicht
Praktische Hinweise
Trotz seines düsteren Namens verdankt der Schwarze Kamm seinen Namen wohl eher dem dunklen Fichtenwald an seinen Hängen — ein Gipfel für Naturliebhaber, weniger für Aussichtsjäger.