Kalwaria Zebrzydowska — das 'Polnische Jerusalem' — ist eines der beeindruckendsten religiösen Ensembles Mitteleuropas und seit 1999 UNESCO-Weltkulturerbe. Wer hierher kommt, erlebt die einzigartige Verbindung aus barocker Architektur, mystischer Wallfahrtstradition und herrlicher Beskiden-Landschaft.
Das Kloster und die Basilika der Bernhardiner thronen auf dem Żar-Hügel südlich der Stadt. Von dort erstrecken sich auf 6 km² insgesamt 42 Kapellen und Kirchen, die die heiligen Stätten Jerusalems nachbilden. Die 'Dróżki' genannten Pilgerwege verbinden diese Andachtsorte auf rund 5 km durch Wälder und Wiesen mit weiten Ausblicken auf die Beskiden. Im Frühling blüht die Natur rund um die Kapellen auf, im Herbst leuchten die Wälder in warmen Farben — zu jeder Jahreszeit hat dieser Ort seinen eigenen, unverwechselbaren Charme.
Anreise und WegbeschreibungGegründet im Jahr 1600 von Mikołaj Zebrzydowski und 2000 zum polnischen Geschichtsdenkmal erklärt, ist Kalwaria Zebrzydowska ein Ort, den selbst Papst Johannes Paul II. von Kindheit an regelmäßig besuchte — er verlieh der Kirche 1979 den Titel einer Basilika minor.