Die Burg Greiffenstein gehört zu den stimmungsvollsten Ruinen im Isergebirgsvorland — eine mittelalterliche Wehranlage auf einem 447 Meter hohen Hügel, die seit über sieben Jahrhunderten die Straße zwischen Greiffenberg (Gryfów Śląski) und Friedeberg (Mirsk) beherrscht. Belagerungen, Ritterturniere und schwedische Sturmtruppen haben diese Mauern geprägt. Ein kurzer Ausflug, der sich lohnt.
Die Ruinen erstrecken sich über drei Ebenen — Oberburg, Mittelburg und Unterburg. Obwohl Zeit und ein teilweiser Abbruch im Jahr 1799 ihre Spuren hinterlassen haben, beeindrucken die erhaltenen Mauerreste, Toranlagen und Überreste der Burgkapelle noch heute. Vom Hügel bietet sich ein schöner Blick über das umliegende Hügelland. Im Frühling und Sommer zeigt sich die Umgebung üppig grün, im Herbst verwandelt das bunte Laub die Ruinen in eine fast märchenhafte Kulisse.
Anfahrt und Zugang
Praktische Hinweise
Der Name der Burg leitet sich vom Greif ab, der einst an einer Wand der Burgkapelle gemalt war. 1617 veranstaltete Hans Ulrich von Schaffgotsch am Fuß dieser Mauern ein echtes Ritterturnier — Geschichte zum Anfassen.