Auf dem Veléte-Hügel bei Szentbékkálla erhebt sich die Ruine eines gotischen Bischofspalastes, ein außergewöhnliches Relikt des Balaton-Hochlands. Sie zählt zu den seltenen mittelalterlichen Ruinen am Balaton, die keinem kirchlichen, sondern einem weltlichen Wohnzweck dienten.
Die Mauern des einstöckigen, 7x7 Meter großen Gebäudes stehen dachlos bis zur Höhe des Obergeschosses. An einer Ecke ist ein kunstvoll behauener Steinkonsol erhalten, der einst einen Balkon trug. Die Umgebung besticht durch die typische Balaton-Hochland-Landschaft mit Weinbergen und vulkanischen Hügeln, die Ruhe des Ortes lädt zum Verweilen ein. Im Frühling und Sommer blühen die umliegenden Weinberge, im Herbst liegt oft ein Hauch von Nebel über dem Hügel, der der Ruine eine geheimnisvolle Stimmung verleiht.
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Praktische Informationen
Örtlichen Sagen zufolge diente die Ruine einst als Jagdschloss einer Ehefrau von König Andreas III., historisch wird sie jedoch eher mit den Bischöfen von Veszprém in Verbindung gebracht.