Die Ruinen des Paulinerklosters Szent Mihály gehören zu jenen stillen Orten in Ungarn, die Geschichte und Natur auf besondere Weise verbinden. Der Paulinerorden — der einzige Mönchsorden ungarischen Ursprungs — hinterließ im gesamten Karpatenbecken zahlreiche Spuren, und diese Ruinenstätte zählt zu den stimmungsvollsten davon.
Die Umgebung zeigt sich im typischen Gewand des ungarischen Hügellandes: Mischwälder, sanfte Pfade und eine Stille, die wohltuend weit von jedem Trubel entfernt scheint. Im Frühling sprießt frisches Grün zwischen den alten Mauerresten, im Herbst tauchen goldene Blätter die Ruinen in ein fast märchenhaftes Licht. Wer Einsamkeit und Geschichte sucht, findet hier beides in vollkommener Harmonie.
AnreiseDer Paulinerorden wurde 1250 von Seligem Eusebius von Esztergom gegründet, der die Einsiedler der Pilis-Berge vereinte — ein ungarisches Erbe, das sich bis nach Polen, Rom und in die ganze Welt ausbreitete.