Im Tal des Séd-Bachs, direkt unterhalb des Burgbergs von Veszprém, liegen die stimmungsvollen Ruinen eines mittelalterlichen Dominikanerinnenklosters. Im Volksmund Margit-Ruinen genannt, erinnert dieser stille Ort an eine königliche Heilige und jahrhundertealte Geschichte.
Die Ruinen befinden sich am Margit tér im Stadtteil Dózsaváros und bilden eine ruhige, grüne Oase inmitten der Stadt. Vom Burghügel aus blickt man hinab ins Tal und erkennt die Umrisse der alten Klosteranlage. Die hohe Nordwand des spätgotischen Chors steht noch, markiert durch ein großes Holzkreuz, und Spitzbogenreste zeugen von der gotischen Umgestaltung. Abends werden die Ruinen zusammen mit dem Feuerturm und der Franziskanerkirche von Veszprém stimmungsvoll beleuchtet.
AnfahrtDas Kloster wurde 1240 von Bischof Bertalan gegründet, und seine berühmteste Bewohnerin war die heilige Margarete, Tochter König Bélas IV., die hier als Kind lebte, bevor sie auf die heutige Margareteninsel in Budapest zog.