Versteckt in einem dichten Wald am Nordhang des Basaltbergs Somló liegt die Ruine der Burg Somló, die einst nur schwer zugänglich war. Der unregelmäßige Grundriss mit inneren Türmen, mehreren Höfen und einer gut erhaltenen Zugbrücke über einen acht Meter tiefen Trockengraben macht sie zu einer der stimmungsvollsten mittelalterlichen Ruinen der Region.
Die Geschichte der Burg reicht von königlichem Besitz über den Erzbischof Tamás Bakócz, der sie in ein elegantes italienisches Renaissanceschloss umbauen ließ, bis hin zu jahrhundertelangen Kämpfen gegen die Osmanen. Markantestes Bauwerk ist der sechseckige Turm, der heute als ehemalige Kapelle gilt. Umgeben von den Weinbergen und Wäldern des Somló-Bergs bietet die Ruine zu jeder Jahreszeit ein besonderes Erlebnis.
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Praktische Informationen
Kurios: Auf einer ungarischen Briefmarke von 1960, die die Burg zeigt, wurde fälschlicherweise Somlyó statt Somló gedruckt - diese Fehldrucke sind bei Sammlern bis heute begehrt.