Die Schlossruine Hartenstein ist ein beeindruckendes Zeugnis vergangener Zeiten — einst als 'Perle des Erzgebirges' bekannt, war sie der einzige neogotische Schlossbau der gesamten Region. Trotz der Kriegszerstörung beeindrucken die erhaltenen Mauern noch heute und erzählen die bewegte Geschichte des Adelsgeschlechts von Schönburg.
Das Schloss thront auf einem Bergsporn über dem Thierfelder Bach, im Osten der kleinen Stadt Hartenstein. Von hier aus bieten sich schöne Ausblicke ins Tal und auf die umliegenden Erzgebirgshügel, besonders reizvoll im Herbst, wenn der Schlossberg im Farbenspiel alter Bäume erstrahlt — darunter markante Linden und Eichen, die zum Teil anlässlich fürstlicher Hochzeiten gepflanzt wurden. Im Frühling und Sommer belebt sich das Gelände durch Veranstaltungen, die direkt inmitten der Ruinen stattfinden.
Anreise
Praktische Informationen
Das Schloss wurde am 20. April 1945 durch amerikanische Bomben fast vollständig zerstört, doch die Sagen um den grausamen 'Wilden Grafen' Ernst II. von Schönburg leben unter den Einheimischen bis heute weiter und verleihen der Ruine einen geheimnisvollen Charme.