Der Gleesberg ist ein bescheidener, aber charmanter Berg im Erzgebirge zwischen Aue und Schneeberg. Auf seiner Kuppe stehen ein steinerner Aussichtsturm und eine Berggaststätte, die seit über hundert Jahren Wanderer und Ausflügler empfängt.
Die Osthänge sind dicht mit Mischwald bewachsen, sodass der Aufstieg schattig und angenehm verläuft, bevor sich vom Turm ein weiter Blick über das Erzgebirge öffnet. Im Winter liegt oft eine ruhige Schneedecke auf den Waldwegen, im Sommer spendet der Wald kühlen Schatten. Der Köhlerturm, benannt nach dem Gründer des Erzgebirgsvereins, steht seit 1898 und bietet noch immer seine verglaste Aussichtsplattform. Der Gleesberg ist eher ein Geheimtipp für Einheimische als ein überlaufenes Ausflugsziel.
So erreicht man den Gipfel
Praktische Hinweise
Der Name des Berges stammt vermutlich vom mittelhochdeutschen Wort für 'flimmern' oder 'glänzen' — ein Hinweis auf das glimmerreiche Gestein, das auch in einem nahegelegenen Steinbruch zu finden ist.