Schloss Forderglauchau bildet den östlichen Teil der in Sachsen einzigartigen Doppelschlossanlage von Glauchau und entstand zwischen 1524 und 1534 im Stil der Frührenaissance. Es gilt als ältester Renaissance-Schlossneubau im mitteldeutschen Raum und ist über eine steinerne Bogenbrücke mit dem benachbarten Schloss Hinterglauchau verbunden.
Das Schloss thront auf dem Schlossberg über der Zwickauer Mulde, getrennt von der Altstadt durch den sogenannten Kurzen Graben und im Süden geschützt durch die malerische Schlucht Hirschgrund. Charakteristische Zwerchhäuser mit Pilastergliederung und Voluten, ein sechseckiger Treppenturm sowie Fenstergewände aus rotem Rochlitzer Porphyr prägen das Erscheinungsbild – besonders reizvoll im Herbst, wenn sich die umgebenden Bäume golden färben, oder im Winter, wenn Schnee die wehrhaften Mauern betont.
Anfahrt
Praktische Informationen
Spannend: Unter dem Schlosshof verläuft ein weitläufiges, teils eingestürztes Kellergangsystem, das jedoch zu keiner Zeit mit den Gängen von Schloss Hinterglauchau verbunden war.