Die Prinzenhöhle ist ein rund 18 Meter langer Felsspalt im Westerzgebirge, der als legendäres Versteck während des Altenburger Prinzenraubes im Jahr 1455 in die Geschichte einging. Hier verschmelzen Geschichte und Sage zu einem stimmungsvollen Ausflugsziel voller mittelalterlicher Intrigen.
Trotz ihres Namens ist die Höhle keine natürliche Formation, sondern ein mittelalterlicher Bergwerksstollen im harten Fels. Sie ist begehbar, allerdings unbeleuchtet — eine Taschenlampe ist empfehlenswert. Dank des harten Gesteins ist keine zusätzliche Absicherung gegen Einsturz notwendig, was den Ausflug auch für Familien sicher macht. Der umliegende Poppenwald an der Zwickauer Mulde besticht durch ruhige Waldwege, die besonders im Herbst und Frühling ihren ganz eigenen Charme entfalten.
Anfahrt
Praktische Informationen
Wissenswert: Eine in den Fels gehauene Inschrift erinnert an die Gefangenschaft von Prinz Ernst von Sachsen — obwohl der Heimatforscher Jürgen Hüller 2012 bezweifelte, dass hier tatsächlich das echte Versteck der Entführer lag.