Die Bärenhöhle ist eines der beeindruckendsten Naturwunder Rumäniens — ein unterirdisches Reich aus glitzernden Stalaktiten und Stalagmiten, das zugleich das letzte Refugium Tausender Höhlenbären war, die vor über 15.000 Jahren ausgestorben sind. Zufällig 1975 bei Sprengarbeiten in einem Marmorsteinbruch entdeckt, zählt sie heute zu den Hauptattraktionen der Apuseni-Gebirge.
Die Höhle liegt auf 482 m Höhe nahe dem Dorf Chișcău im Kreis Bihor und bietet das ganze Jahr über eine konstante Temperatur von 10°C bei einer Luftfeuchtigkeit von 97% — eine erfrischende Abkühlung im Sommer und eine gemütliche unterirdische Welt im Winter. Die für Besucher zugängliche obere Galerie erstreckt sich über 488 Meter durch drei Gänge und mehrere beeindruckende Säle: die Bärengalerie, die Emil-Racoviță-Galerie und die Kerzengalerie. Zu den Highlights zählen die 'Verzauberten Paläste', der 'Seerosenteich', der 'Mastodon', das 'Zwergenhaus' und der letzte Saal — der 'Rat der Alten' — stimmungsvoll mit Kerzen beleuchtet.
AnreiseWissenswertes: Am 17. September 1975 stieg der Bergmann Traian Curta aus Chișcău als erster Mensch in die frisch gesprengte Höhle hinab — und war damit der erste, der diese jahrtausendealte verborgene Welt zu Gesicht bekam.
Quelle: Wikipedia (Lizenz CC BY-SA 4.0)